Neue Entwicklung bei Knoeckel, Schmidt & Cie?

Talpost, 14.07.2011: Unternehmen bietet zukunftsweisende Gesamtplanung der Industriebrache an. In den vergangenen Wochen fanden bereits erste sondierende Gespräche u.a. zwischen Interessenten, Behörden, dem Lindenberger Ortsbürgermeister, Euroking und auch der Bürgerinitiative „Krematorium in Lindenberg – nein danke!“ statt.

Ein Unternehmen, welches eine umweltorientierte, zukunftsweisende Gesamtplanung und eine erhebliche Anzahl von Arbeitsplätzen in Aussicht stellt, zeigt Interesse an der Fläche der einstigen Papierfabrik Knoeckel, Schmidt & Cie und werde von der Bürgerinitiative unterstützt, wie bereits am 30. Juni in der Talpost angekündigt wurde, betonte Wofgang Simon, Sprecher der Bürgerinitiative. Durch die Veröffentlichungen zum Thema „Krematorium“ waren Unternehmen auf die Indistriebrache in Lindenberg aufmerksam geworden.
Zurzeit stehen die Beteiligten dazu in vertiefenden Gesprächen und versuchen im engen
Kontakt mit den Behörden die Kosten der Altlastensanierung festzustellen, die unter Einbeziehung der Abrisskosten nach ersten Schätzungen „erheblich“ sind.

In den Gesprächen machte das interessierte Unternehmen deutlich, dass es keinesfalls
in unmittelbarer Umgebung eines Krematoriums investieren werde, und das geplante anspruchsvolle Konzept nur im engen Schulterschluss mit allen Beteiligten gestemmt werden könne.

„Die Bürgerinitiative durfte in den letzten 2 Wochen das Gefühl gewinnen, dass die politisch Verantwortlichen ihre „Blockadepolitik“ zu Gunsten eines Krematoriums derzeit überdenken. Die bestehenden Hürden anzugehen und zu beseitigen liegt jetzt bei der Gemeinde Lindenberg, den zuständigen Behörden und den Eigentümern der jeweiligen Gelände.“ betonte Simon.

Die Bürgerinitiative hofft, dass diese Gespräche trotz vieler aktuell noch ungeklärter Fragen und z.T. noch weit auseinanderliegender Vorstellungen dazu führen, dass für das Gelände nach Jahren des Stillstands und der Verwahrlosung endlich eine Perspektive aufgezeigt werden kann.

„Aus Sicht der Bürgerinitiative bietet sich derzeit die Chance, eine positive Entwicklung
auf dem Gelände der ehemaligen Papierfabrik Knoeckel-Schmidt & Cie. einzuleiten.
Mit großem Interesse wird die Bürgerinitiative die Fortschritte weiter beobachten“ sagte Wolfgang Simon, Sprecher der Bürgerinitiative.

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