3 Jahre Kampf gegen den Betrieb eines Krematoriums in Lindenberg und kein Ende in Sicht… Bearbeitung der Bedenken seit 13 Monaten… Neue Fundstücke aus dem Pressearchiv…

Eingehende Recherche der BI hat ergeben, dass einer der beiden Geschäftsführer der Lux-Vitae GmbH Dachselried, Herr Alois Köppl, bereits zwei Mal – 2004 und 2005 – in seiner Heimat Bayern mit seinem Antrag zum Betrieb eines Krematoriums gescheitert ist:

http://www.freie-waehler-vilseck.de/pressearchiv/regional/an_19_05_04.php
http://www.oberpfalznetz.de/zeitung/706538-128-P5,1,0.html
http://www.oberpfalznetz.de/onetz/707625-128-P5,1,0.html

Die BI fragt sich, wieso im Stadtrat Vilseck und im Gemeinderat Lindenberg konträre Abwägungen in der gleichen Angelegenheit getroffen worden sind? Ist das Gemeinwohl in Bayern mehr wert als in Rheinland-Pfalz? Oder braucht der Lindenberger Gemeinderat statt eines Bürgerentscheides ein Normenkontrollverfahren, um ähnlich wie der Nabburger Stadtrat zur Aufhebung des Beschlusses gezwungen zu werden?

Die BI sieht sich durch die Entscheidungen in Vielseck und Nabburg in ihrer Meinung bestätigt, dass sowohl die Lindenberger Gemeinderäte als auch Ortsbürgermeister Koch „ihrer Pflicht, das Mandat nach Gesetz und zum Gemeinwohl auszuüben und ihrer Pflicht zur Kompetenz und Sorgfalt und zur Information der Bürger und der Öffentlichkeit“ (Schreiben an den Gemeinderat vom 18. Juni 2012 – siehe auch Artikel „Appell an die Gemeinderäte“) nicht im ausreichenden Maße nachgekommen sind und demzufolge gravierende Abwägungsfehler vorliegen.

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